Förderung
Zu einzelnen Bereichen:
Die Lesewerkstatt:
Im Raum der Lesewerkstatt treffen sich Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs, die Freude am Lesen haben. Dieses Angebot findet einmal in der Woche nachmittags während der AG-Zeit "Leselust" statt.
Diese AG umfasst pro Schulhalbjahr nicht mehr als zehn Schüler/innen.
Während der Lesezeit können Bücher, die von zuhause mitgebracht werden, gelesen werden, es liegen aber auch Bücher, Zeitschriften und Lesespiele im Raum aus. Zum Teil werden auch Übungen zur Steigerung der Konzentration und zu Teilbereichen der Lesekompetenz durchgeführt.
In der Lesewerkstatt können Schüler/innen in entspannter Atmosphäre allein oder gemeinsam lesen oder aber auch über Gelesenes diskutieren oder sich gegenseitig Literaturtipps geben. Auch Dialogtexte und Lesespiele werden angeboten.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Lektüreaufträge aus dem Deutschunterricht zu bearbeiten.
Außerdem können die Kinder an bestimmten Terminen auf Internet-Seiten, die von der "Stiftung Lesen" empfohlen werden, das Lesen von bewegten Texten trainieren. Eine Kompetenz, die für das Recherchieren im Internet, z.B. für Referate unverzichtbar ist.
Gerne sinken die Leser/innen mit ihrem Lesestoff in die zur Verfügung stehenden Sitzsäcke oder sie machen es sich auf den Sofas gemütlich. Zur kalten und dunklen Jahreszeit steigern Kerzenlicht, ein Früchtetee und ein paar Kekse dann noch das Wohlbefinden. Im Sommer hingegen zieht es uns auch immer mal wieder hinaus in die freie Natur, um passende Texte auf der Wiese / unter Bäumen zu lesen.
Insgesamt können die Schüler/innen ihren Schultag mit Ruhe und entspannt beenden.
Die Kinder und Jugendlichen der Lesewerkstatt finden außerdem persönliche und fachkundige Beratung in Sachen Lesestoff bei den Bibliothekarinnen/Bibliothekaren der Stadteilbücherei, die in unser Gebäude integriert und von unschätzbarem Wert für unsere Schüler/innen ist.
Übrigens: Alle Schüler/innen der 5. Klassen erhalten zu Beginn des Schuljahres von den BibliothekarInnen eine umfassende Einführung in die Nutzung der Bücherei, damit sie sich dort schnell orientieren können.
Gudrun Maschka-v. Laufenberg
LRS-Förderung:
Ausgehend von einer Initiative der Eltern bietet die IGF in Zusammenarbeit mit dem Verein LRS-Training e.V. seit mehreren Jahren eine gezielte Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche an.
Eingebettet in den normalen Unterrichtstag der Schülerinnen und Schüler finden die LRS-Stunden für die verschiedenen Gruppen an jeweils einem Tag der Woche in der Schule während der Mittagsfreizeit statt, sodass die Kinder keinen zusätzlichen Termin am Nachmittag und keine eventuellen Fahrtwege auf sich nehmen müssen.
Unterrichtet werden die Schüler von Mitarbeitern des Vereins LRS-Training e.V. Der Unterricht findet in Kleingruppen mit 3-5 Kindern statt, wobei bei der Bildung der Gruppen sowohl der individuelle Leistungsstand als auch die Stundenpläne Berücksichtigung finden.
Gefördert werden sowohl Kinder, deren Lese-Rechtschreibschwäche förmlich anerkannt wurde, als auch solche, bei denen ohne förmliche Anerkennung eine gezielte Unterstützung über den regulären Deutsch-Unterricht hinaus sinnvoll erscheint.
Genaue Informationen und Anmelde-Anträge erhalten interessierte Eltern jeweils auf dem ersten Elternabend der kommenden 5. Klassen kurz vor Beginn der Sommerferien. Die Anmeldung ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich.
Weitere Informationen über den Verein, die Inhalte und Methoden der Förderung sowie zu den Kosten erhalten Sie direkt beim Verein LRS-Training e.V.
Den Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) finden Sie im Nachrichtenblat des Ministeriums für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein Nr. 7/8 2008 ab Seite 226 (hier als pdf zum Herunterladen).
Ansprechpartnerin und LRS-Beauftragte der Schule ist Imke Freudenthal.
Die Insel:
Die Insel ist eine außerunterrichtliche Einrichtung an der IGF. Hier können täglich in der 2. – 5. Stunde Schülerinnen und Schüler aus besonderem Anlass von Lehrkräften betreut werden. Der Raum der Insel befindet sich zentral im 1. Stock des Hauptgebäudes.
Die Nutzungsmöglichkeiten dieser Einrichtung:
Es können auf der Insel SchülerInnen betreut werden, die sich vorübergehend körperlich nicht wohl fühlen (sie erhalten außer freundlicher Zuwendung je nach Bedarf ein Glas Wasser, einen Tee, eine Wärmflasche), oder erkrankte Kinder, die die Zeit hier abwarten, bis sie von den Eltern in Empfang genommen werden können.
Kinder, die sich in einer Konfliktsituation befinden und nicht sinnvoll am Unterricht teilnehmen können, finden im Insel-Raum eine betreuende Lehrkraft mit einem offenen Ohr für ihre Probleme, falls die Sozialpädagogen bereits im Einsatz sind.
Es kommen Kinder zur Insel, die am Unterricht nicht mit ausreichender Konzentration teilnehmen können und andere Schüler/innen auf Grund dessen bei der Arbeit stören. Hier kann das Kind die Situation im Klassenraum und das Verhalten im Gespräch mit der betreuenden Lehrkraft überdenken und weiter arbeiten. Die Kerngruppe bzw. der Kurs und die Lehrkraft werden entlastet.
SchülerInnen können in einer aktuellen Situation auch von sich aus die Lehrkraft während des Unterrichts darum bitten, auf der Insel weiter arbeiten zu können, wenn sie sich ganz allein und ungestört oder in Zusammenarbeit mit einer Partnerin/einem Partner z.B. einer für sie schwierigen Übungsphase widmen möchten.
Außerdem besteht noch die Möglichkeit, dass sich Kinder bei den Insel-BetreuerInnen anmelden um in dem Raum der Insel oder ggf. gegenüber der Insel (Lesewerkstatt/Studierzimmer) Gruppenarbeit durchzuführen.
Auch können Schüler/innen an dem dort installierten Computer Internet-Recherche betreiben.
Nach vorheriger Absprache können auch Tests im Inselraum nachgeschrieben werden.
Verbindliche Regeln für den Aufenthalt im Insel-Raum gibt es nicht. Es hat sich gezeigt, dass sich die SchülerInnen mit Betreten dieses eher gemütlich und anheimelnd eingerichteten Raumes (z.B. Gesprächs-Sitzecke/Kuschelecke) entspannt und gesprächsoffen zeigten und mit viel Ruhe ihre Arbeitsaufträge erledigten, so dass es bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen Anlass gab, besondere Verhaltensregeln aufzustellen.
Gudrun Maschka-von Laufenberg